Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die Patienten häufig an uns stellen:

 

Wie funktioniert die Implantation künstlicher Zahnwurzeln, und wie sicher ist implantatgetragener Zahnersatz?
 

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben - Implantate bieten Ihnen vielfältige und individuelle Lösungen. Verschiedene Implantatgrößen und Varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung Ihrer natürlichen Gebissverhältnisse.
 
Das Implantat wird in örtlicher Betäubung, auf Wunsch auch in Vollnarkose, in den Kieferknochen eingesetzt. Das Implantat braucht dann einige Monate, bis es fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. Häufig kann auch die bestehende eigene Prothese provisorisch umgearbeitet werden. Nach der Einheilphase wird auf das Implantat der endgültige Zahnersatz aufgeschraubt oder aufzementiert.
Neueste Verfahren ermöglichen sogar, in normalen Fällen, eine Sofortversorgung mit Implantaten und Zahnersatz ohne Tragen eines Provisoriums.
Um Langzeiterfolge zu erzielen, muss vor jeder Implantation eine optimale Mundhygiene des Patienten gewährleistet sein. Dies wird durch ein professionelles Prophylaxe-Programm erreicht. Gegebenenfalls sind auch umfassendere Gebiss-Sanierungsmaßnahmen oder Regenerations- und Aufbaubehandlungen der Kieferknochen notwendig, um optimale Ausgangsbedingungen für die Implantation zu schaffen.
 

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse für ein Implantat?
Private Krankenkassen zahlen je nach Versicherungsbedingungen, manchmal sogar 100%.
 

Wie lange hält ein Implantat?

Durchaus ein Leben lang, wenn die Implantationen von hochqualifizierten Zahnärzten unter dem Standard der erforderlichen Hygiene (OP-Einrichtungen) durchgeführt werden. Weiterhin ist die Mitarbeit des Patienten und eine äußerst gründliche Mundhygiene ebenso eine wichtige Voraussetzung.
 
Ist das Einbringen eines Implantates schmerzhaft?
Nein, da dies stets unter ausreichender lokaler Betäubung oder auf Wunsch im Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt wird.
 

Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?
Einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa 1 Stunde.
 

Kann es passieren, dass ein Implantat vom Körper abgestoßen wird?
Das ist nicht auszuschließen, statistisch ist im 10-Jahreszeitraum mit einer Erfolgsquote bis zu 98 % zu rechnen. Auch hier hat die Mitarbeit des Patienten den wichtigsten Beitrag zu leisten: Hygiene und regelmäßige Kontrollen.
 

Gibt es Alternativen zu Implantaten?
Ja, aber nur den herkömmliche Zahnersatz in Form von Brücken und Prothesen.
 

Kann man Implantate auch unter Vollnarkose einsetzen lassen?
Ja, dazu müssen die entsprechenden Einrichtungen und Fachärzte für Anästhesie zu Verfügung stehen. Die Voraussetzungen sind in unserem Hause erfüllt.
 

Welche Materialien werden bei Implantaten verwendet?
Heute nur noch Rein-Titan-Implantate, die bei schneller einheilenden Implantaten besonders beschichtet sind.
 

Kann ich als Diabetiker auch mit Implantaten versorgt werden?
Grundsätzlich ja, wenn Sie von Ihrem Arzt - wie üblich - richtig eingestellt sind.
 

Ich selbst habe schon einige Implantate und komme sehr gut damit zurecht. Wie oft muss ich mich einer Kontrolle unterziehen?
Genau wie bei eigenen Zähnen 2 mal im Jahr, am besten bei einem im Fach der Implantologie versierten Zahnarzt.
 

Auf was muss/sollte ich als Implantat-Träger bei meiner Ernährung achten?
Auf eine ausgewogene, gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung.
 
Kann ich mit Implantaten wieder ganz normal Sport treiben oder gibt es Einschränkungen?
Sie können ein ganz normales Leben führen, selbstverständlich auch mit Implantate. Über eine evtl. Schonfrist nach der Implantation informiert Sie Ihr Zahnarzt.
 

Sind mehrere Implantate auf einmal gesetzt günstiger?
Ja, da für ein einzelnes Implantat quasi der gleiche Untersuchungs- und apparative Aufwand wie bei mehreren Implantaten erforderlich ist, rechnet es sich, bei entsprechendem Bedarf gleich mehrere Implantate in einem Behandlungsabschnitt einsetzen zu lassen.
 

Wie lange dauert das Einheilen des Implantats und wann bekomme ich meinen Zahn darauf?
In der Regel sollten zum Einheilen der Implantate im Oberkiefer ca. 5 Monate, im Unterkiefer ca. 3 Monate nicht unterschritten werden. In bestimmten Fällen können auch schneller einheilende Implantate eingesetzt werden. Das heißt, die Einheilzeit verkürzt sich damit und es kann schon nach wenigen Wochen, manchmal sogar auch sofort, belastet werden.

 
 

Gesellschaft für    Sofortimplantologie & Narkosebehandlung  bei Patienten mit Zahnarztangst

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